Dirk Rogl

Dirk Rogl sorgt seit 1999 für kompetente Einordnung und neue Perspektiven in der Touristik- und Verkehrsindustrie, etwa als stellvertretender Chefredakteur der renommierten Touristik-Fachzeitschrift fvw. Als Kommunikationschef von Unister sorgte er mit Fakten für den Vertrauensaufbau bei Kunden und Geschäftspartnern und half der Unternehmensgruppe nach dem Tod ihrer Firmengründer durch die schwere Phase der Insolvenz. Für Dirk Rogl gehören Analyse und Dialog eng zusammen. Kompetenz ist die Basis des Erfolgs. Kommunikation ihr wichtigstes Werkzeug. Kompetente Kommunikation, vom vertraulichen Vier-Augen-Gespräch bis zur Präsentation auf der großen Bühne, ist sein Metier. Zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, im richtigen Ton. Seit März 2017 berät Dirk Rogl gemeinsam mit kompetenten Partnern Unternehmen vornehmlich in den Bereichen Kommunikation, Market Intelligence und Krisen-Management.

Neue Wege in neue Super-Apps

Google ist schon da, Wechat kommt aus China hinzu, Amazon hebt gerade ab, Apple und andere werden folgen. Mächtige Super-Apps, angetrieben von Machine Learning und perfekter Personalisierung über viele Branchen und Produktgruppen hinweg, werden ein zentraler Weg zum Kunden. Wer von Super-Apps profitieren will, muss keine eigenen bauen, sondern verstehen und partizipieren.

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Touringbird: Google schließt die letzte touristische Lücke

Google Touringbird ist deutschsprachigen Lesern jenseits dieses Blogs weitgehend unbekannt. Das sollte sich nun ändern. Vor zwei Tagen hat der als Testballon getarnte Aggregator von Touren & Aktivitäten seine globale Präsenz verzehnfacht und ist nun auch in Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und Köln präsent. Viel wichtiger: Touringbird bündelt auch Erlebnisse in Warmwasserzielen und naturnahen Regionen. Vergessen Sie die Tarnung als Testballon. Gleiches gilt für die Experiences von Booking.com. Es ist Zeit, sich in diese Angebote einzubringen.

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Overtourism: Die Geister, die wir riefen

Es ist ein Jahr her, dass sich auch die deutsche Tourismusindustrie bemerkenswert lustvoll dem globalen Overtourism-Thema hingegeben hat. In bemerkenswerter Dominanz hatte der ITB-Kongress 2018 Overtourism als Kernthema gesetzt. Machen wir uns ans Aufräumen. Wieso Overtourism ein lokales Problem ist, das auch lokal lösbar ist. Weshalb das Gegenstück Undertourism bitte nicht zum nächsten Trendthema taugt. Und was sonst noch wichtig ist.

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Google Travel ist im Anflug: Weshalb Book On Google erst der Anfang ist

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Book on Google, die vollständige Integration externer Buchungsprozesse in die Google-Umgebung, kommt nach Europa. Die Ankündigung hat in dieser Woche für viel Wirbel gesorgt. Aber Book On Google ist offenbar nur ein Baustein der neuen Tourismusstrategie von Google. Der neue Reisemarktplatz Google Travel bringt die nahtlose Integration der Buchungstools von Google mit der Planungs-App Google Trips. Was wir bislang wissen.
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Das faktische Ende des Markenschutzes in Google

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Für den Markenschutz in Google gelten künftig globale und offenbar deutlich laschere Standards als bislang. Im Suchmaschinenmarketing (SEM)nähert damit eine über Dekade geführte emotionale Diskussion  über Brand Bidding im Tourismus dem Ende. Leistungsträger müssen sich im Online-Marketing auf verschärfte Konkurrenz einstellen. Mittler untereinander könnte eine freiwillige Selbtverpflichtung in Form einer Blacklist helfen. Die Idee ist bereits zweieinhalb Jahre alt.

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Touringbird: Deshalb fliegt Google auf Tours & Activities

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Die Suche nach Flügen und Hotels und Aktivitäten gehört schon längst zum Standard-Repertoire von Google, Pauschalreisen könnten bald folgen. Mit Touringbird eröffnet der Web-Primus eine neue digitale Spielwiese – im globalen Wachstumsmarkt Nummer eins Tours & Activities. Das Konzept ist zu aufwändig, um dauerhaft im Beta-Status zu verharren. Ein Blick auf den Berliner Testmarkt verrät mehr.

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Weshalb Open Data Kontrolle braucht

Open Data ist zurzeit ein großes Thema im Deutschland-Tourismus. Offene Datenbanken sind eine tolle Option, um touristischen Content zu verbreiten. Genau dann, wenn diese keine personenbezogenen Daten enthalten, kein kommerzielles Geschäft stattfindet und keine Autorenrechte verletzt werden. Und so lange die Inhalte nicht zu wertvoll sind für die unkontrollierte Verbreitung. In der Praxis kommt das eher selten vor. Wer rechtliche und praktische Restriktionen akzeptiert, setzt auf eine geordnete Distribution seiner Daten. Ein Plädoyer für Controlled Open Data und Blockchain.
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500 Mill. Dollar: Viel für Booking Holdings, wenig für Didi Chuxing

Mit einer verhältnismäßig kleinen Finanzierungsrunde dürfte es ein chinesisches Start-Up endgültig  in den Fokus der europäischen Tourismusbranche schaffen. Denn der Investor, der hier 500 Mill. US-Dollar investiert, ist Booking Holdings. Es ist nicht das erste clevere Fernost-Invest des globalen OTA-Giganten. Noch interessanter ist aber das Erstgenannte: Für Didi Chuxing ist es halt eine verhältnismäßig kleine Kapitalspritze. Was wir daraus lernen können.
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DSGVO: Bauen wir großartige neue Systemwelten darauf auf

Und auf einmal war sie da: die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und die damit zusammenhängende simple Erkenntnis, dass Kundendaten einzig und allein dem Kunden gehören. Darauf aufbauend benötigen weite Teile der Reiseindustrie neuartige Systemwelten, die das abbilden. Die Zeit ist reif für offene Systemarchitekturen mit intelligent geschützten Datensilos. Open Data und Blockchain in Kombination können den Reisevertrieb nachhaltig verändern. Ein Blick nach vorn.

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