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ChatGPT: Tourismus muss die Maschine erst noch lernen

Der Chatbot ChatGPT ist in aller Munde. Er ist ein brillianter Analytiker und wirkt dabei erstaunlich menschlich. Die künstliche Intelligenz (KI) von ChatGPT ist im Dialog so großartig, dass sie in vielen Disziplinen Google und andere Suchmaschinen in den Schatten stellt. Wenn es um touristische Services geht, sieht ChatGPT noch ziemlich alt aus. Warum auch für die besten Chat-Bots der Welt der Tourismus eine harte Nuss ist. Und was sich ändern muss.

Open Data braucht Konnektivität

Für weite Teile der globalen Tourismuswirtschaft ist die standardisierte Vernetzung von Datenbanken gelebtes Tagesgeschäft. Mit der Tourism Tech Alliance (TTA) kommt sie nun auch im Deutschland-Tourismus an. Das neue Vierer-Bündnis der deutschen Destinations-Datenbanken ist bislang ebenso wenig ein Angriff auf die Open-Data-Initiative der DZT und ihrer Partner (wie manche offenbar befürchten) noch die Plattform zur „Transformation des globalen Tourismusmarktes“ (wie es die TTA selbst beansprucht). Was die TTA wirklich ist:

Die logischen Grenzen von Open Data erweitern

ein gemeinsamer Post von Dirk Rogl und Michael Schmidt, Partner von Travel.Commerce.

Der Countdown läuft: Das Open-Data-Projekt der DZT wird bald erlebbar. Noch in diesem Jahr kann der Knowledge Graph der Deutschen Zentrale für Tourismus Destinationsdaten bündeln und offen verfügbar machen. Die Mehrheit der Bundesländer ist bereit, Daten über Sehenswürdigkeiten, Termine und Tourenbeschreibungen zu liefern. Einige denken darüber hinaus: Wer über seine Region informieren wollte, benötigt auch die buchbaren Angebote vor Ort.

Was der Ukraine-Krieg für den Tourismus bedeutet

Der Einmarsch Russlands in die Ukraine ist eine politische Zäsur historischen Ausmaßes. Die Folgen sind aktuell nicht meßbar, weder politisch noch wirtschaftlich. Wohl aber erste temporäre Auswirkungen auf den Tourismus in Deutschland und weltweit. Aktuell erscheinen sie eher überschaubar zu sein. Eine Momentaufnahme.
Eine faktenbasierte Untersuchung vom 1. März 2022 – ohne Anspruch auf Vollständigkeit und auf vielfachen Wunsch.

NDC: Chancen und Herausforderungen eines neuen Tech-Standards

Die New Distribution Capability (NDC) der International Air Transport Association (Iata) könnten ein Game Changer im Reisevertrieb werden. Allerdings hat NDC auch zehn Jahre nach seiner Einführung noch keine beherrschende Stellung im Flugvertrieb erlangt. Ein Report von Hitchhiker und Travel.Commerce. beleuchtet Potentiale und Hemmnisse. Eine Erkenntnis: Neuer Anreize auch für den Reisevertrieb werden das Thema beflügeln.

Google launcht Things-To-Do-Buchungen durch die Hintertür

Abschied von „Reserve with Google“, Premiere für „Things To Do“: Vor wenigen Wochen kündigte Google eine vollständig überarbeitete Darstellung von buchbaren Touren und Aktivitäten in seinem Info-Kosmos an. Jetzt ist das neue Programm auch in Deutschland am Start, zumindest teilweise. Mit freien Buchungslinks, wie versprochen. Aber längst noch nicht flächendeckend. Worauf sich Anbieter, Veranstalter, Mittler und Destinationen in dieem Wachstums-Markt jetzt einstellen sollten.

Google launcht Things-To-Do-Buchungen durch die Hintertür

Abschied von „Reserve with Google“, Premiere für „Things To Do“: Vor wenigen Wochen kündigte Google eine vollständig überarbeitete Darstellung von buchbaren Touren und Aktivitäten in seinem Info-Kosmos an. Jetzt ist das neue Programm auch in Deutschland am Start, zumindest teilweise. Mit freien Buchungslinks, wie versprochen. Aber längst noch nicht flächendeckend. Worauf sich Anbieter, Veranstalter, Mittler und Destinationen in dieem Wachstums-Markt jetzt einstellen sollten.

Der wertvollste Faktor im digitalen Wandel ist der Mensch

ein gemeinsamer Opinion Post von Petra Hedorfer (DZT) und Dirk Rogl


Wir reden viel über den digitalen Wandel. Ein ganz besonderer und spannender Austausch ist der mit Petra Hedorfer, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Zentrale für Tourismus. Was uns eint, ist der Glaube an die Innovationskraft der Technik, aber auch an die unabdingbare Notwendigkeit, den Menschen mitzunehmen. Nicht nur der „User“ ist stets ein Mensch, auch die vielen Tourismus-Profis, die die Technik von morgen mit Content – oder viel besser: mit Leben – füllen. Digitaler Erfolg kommt, wenn wir möglichst alle erreichen und möglichst alle mitnehmen.

Aus unserem Dialog ist ein gemeinsamer Opionion Post geworden, den Petra Hedorfer heute auch „from the desk“ der DZT veröffentlicht. Ich freue mich sehr über diesen gemeinsamen Standpunkt, mit dem wir zur Diskussion einladen wollen. Ihr Feedback ist herzlich willkommen. 

Dirk Rogl, Geschäftsführer Travel.Commerce.

Schnell, umfassend, persönlich, emotional – der ohnehin üppige Hunger der Reisenden nach digitalen Informationen ist durch Corona noch einmal verstärkt worden. Der Neustart im Tourismus basiert zu großen Teilen auf Technik: Graph-basierte Datenbanken, KI-gesteuerte Applikationen, neue Ansätze in Besucherlenkung und Business Analytics kommen auf uns zu. Die Technik dafür ist erprobt, der Roll-Out läuft. Jetzt gilt es, den Tourismus-Profis, die in ihrer bestens geübten Gastgeber-Rolle vor Ort zuhause sind, den Zugang zu und den Umgang mit den digitalen Ökosystemen zu ebnen. Eine Einladung zum Mitmachen.

Wie digitale Identitäten Tickets und Tourguides ersetzen

Google, Amazon, Apple und Co haben sie schon längst, die öffentliche Hand arbeitet mit Hochdruck dran: Digitale Identitäten sind der Schlüssel zum persönlichen Angebot, optimalerweise bieten sie auch höchste Sicherheit. Selbstbestimmte Identitäten (SSI) können der Schlüssel zu einem ganz neuen Reiseerlebnis werden. Aber welche Anwendungen eignen sich wirklich für den Tourismus? Ein Überblick.

Wenn der Mensch zum User, zum Gast , zum Pax, zum Kunden wird…

Warum digitales Gästemanagement ohne Gästeprofile verpufft. Warum Google so viel Wert auf buchbaren Content legt und warum eben dort die komplette Angebotsvielfalt der Tourist-Informationen gelistet sein sollte. Was Reisevertrieb, Leistungsträger und Destinationen voneinander lernen können. Und warum „Open Data“ nicht heißt, dass jeder mit jedem alle Daten teilen muss. Im Gespräch mit Destinet-Herausgeber Matthias Burzinski gibt Travel-Commerce-Geschäftsführer Dirk Rogl Antworten.