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Der letzte Unister-Skandal: Die „Ines“ muss sich verantworten

Am Montag wird das Landgericht Leipzig sein Urteil im „Fall Unister“ sprechen. Gut fünf Jahre nach Beginn der Ermittlungen endet damit ein  bizarres Kapital sächsischer Justizgeschichte. Unabhängig vom Urteil muss sich auch die Generalstaatsanwaltschaft Dresden für dieses Verfahren verantworten. Und das aus guten Gründen:

Unister: Das Lehrbuch des Runterbuchens

Die Anklage der Generalstaatsanwaltschaft Dresden gegen ehemalige Unister-Verantwortliche liest sich wie ein Lehrbuch für das Optimieren von Flugtickets, sprich dem Runterbuchen. Mit erstaunlicher Detailversessenheit haben die Ermittler die gängigen Varianten des Runterbuchens zusammen getragen. Was die sächsischen Ankläger in einem bemerkenswerten Gerichtsprozess für strafbar halten, bezeichnen namhafte Zeugen nun als branchenüblich. Was stimmt? Antworten für alle, die Flugtickets vermitteln oder verkaufen.