Weshalb Open Data Kontrolle braucht

Open Data ist zurzeit ein großes Thema im Deutschland-Tourismus. Offene Datenbanken sind eine tolle Option, um touristischen Content zu verbreiten. Genau dann, wenn diese keine personenbezogenen Daten enthalten, kein kommerzielles Geschäft stattfindet und keine Autorenrechte verletzt werden. Und so lange die Inhalte nicht zu wertvoll sind für die unkontrollierte Verbreitung. In der Praxis kommt das eher selten vor. Wer rechtliche und praktische Restriktionen akzeptiert, setzt auf eine geordnete Distribution seiner Daten. Ein Plädoyer für Controlled Open Data und Blockchain.

DSGVO: Bauen wir großartige neue Systemwelten darauf auf

Und auf einmal war sie da: die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und die damit zusammenhängende simple Erkenntnis, dass Kundendaten einzig und allein dem Kunden gehören. Darauf aufbauend benötigen weite Teile der Reiseindustrie neuartige Systemwelten, die das abbilden. Die Zeit ist reif für offene Systemarchitekturen mit intelligent geschützten Datensilos. Open Data und Blockchain in Kombination können den Reisevertrieb nachhaltig verändern. Ein Blick nach vorn.

Und sie wird sich durchsetzen, diese Blockchain

Der Bitcoin-Kurs bröckelt, die Finanzmärkte warnen vor einer Blase und vor möglichen Totalverlusten bei neuen Kryptowährungen, die  hundertfach an die digitalen Marktplätze drängen. Eine andere Warnung kommt mir viel zu kurz: Die vor jenen Protagonisten, die sowohl Kryptowährungen als auch die dahinter stehende Blockchain-Technologie für einen Hype halten, der vorübergeht. Ein Irrglaube! Denn diese Technik hat das Zeug, auch den digitalen Reisevertrieb nachhaltig zu verändern. Fünf Gründe.