Rekordzahlen in vielen deutschen Destinationen, überfüllte Campingplätze, der Trend zu Individualreisen – das Reiseverhalten der deutschen Urlauber ändert sich massiv. Und Deutschland profitiert davon in diesem Jahr. Ein Selbstläufer wird der aktuelle Boom zum Deutschland-Urlaub aber nicht automatisch bleiben. Wer dauerhaft erfolgreich sein will, muss seine Stärken und Schwächen kennen. Destination Quality liefert sie in noch nicht bekannter Form. In eigener Sache.

Komprimiert

Bayern hat die meisten Übernachtungen, der Norden die stärksten Zuwächse, Dresden die zufriedensten Hotelgäste und vier NRW-Städte aus der zweiten Reihe den größten Boom. Vor allem aber: jedes deutsche Urlaubsgebiet ist einzigartig. Destination Quality macht das erstmalig meßbar.

Ohne belastbare Zahlen geht es nicht. Während meine Partner von Phocuswright seit vielen Jahren die Trends und Innovation im Online-Vertrieb mit großem Erfolg verlässlich einordnen und meßbar machen, gibt es für deutsche Urlaubsregionen nun ein Angebot, das diesen Anforderungen gerecht wird. Destination Quality, ein neues Tool des Europäischen Tourismus-Instituts und PROJECT M in Kooperation mit netzvitamine und Rogl Consult, misst Leistungs- und Qualitätsdaten deutscher Urlaubsdestinationen und macht sie miteinander vergleichbar.

Der Clou dabei: Destination Quality misst nicht nur die Leistungsdaten sämtlicher Bundesländer, Städte und Gemeinden, sondern auch von IHK-Bezirken und Urlaubsregionen, die die politischen Grenzen überschreiten. Und die Reports bieten jeweils eine umfassende Auswahl sowohl an Performance-Daten über Übernachtungen und Gästeentwicklungen aber auch an Qualitätsindikatoren. Die Ergebnisse sind so vielfältig wie Urlaub in Deutschland.

Ein Beispiel: Pegida & Co haben die Zufriedenheit der Hotelgäste in Dresden nicht gelindert. In keiner anderen deutschen Großstadt sind die Kunden so zufrieden mit ihrem Hotelaufenthalt wie hier. Das ergibt eine Analyse der Kundenbewertungen von Trust You auf den relevanten Hotel- und Reiseportalen. Lübeck, Regensburg, Osnabrück und Chemnitz folgen auf den weiteren Plätzen.

Spitzenreiter Dresden: Der Trust Score von Trust You in Höhe von 84,4 zeigt, dass keine andere Großstadt zufriedenere Hotelgäste hat. Quelle: www.destination-quality.de

 

Und wo boomt der Deutschland-Urlaub ganz besonders? Es ist, wie so häufig, eine Frage der Betrachtung. Bayern hatte im vergangenen Jahr die meisten Gäste (35,4 Millionen), Niedersachen legte bei den Ankünften am stärksten zu (um 4,9 %), Schleswig-Holstein bei der Zahl der Übernachtungen (um 4,1 %).

Und auch das ist nur die halbe Wahrheit. Denn in einzelnen Regionen ist das Wachstum noch einmal größer. In Mülheim an der Ruhr etwa. Keine andere der 78 Großstädte im Land hatte 2016 eine so boomende Hotellerie. Sie generierte 2016 28,2 Prozent mehr Gäste als im Jahr zuvor. Dass Berlin, München und Hamburg bei den totalen Zahlen vorne liegen, ist vergleichsweise trivial. Dass Osnabrück, Solingen, Duisburg und Recklinghausen deutlich stärker zulegten, eher nicht.

Destination Quality ist ein ganz besonderes Analyse-Tool für unsere Partner im Deutschland-Tourismus, für die Hotellerie und für potenzielle Investoren. Denn nur wer seine Stärken und Schwächen kennt, kann die richtigen Maßnahmen ergreifen, um auch morgen noch erfolgreich zu sein. Und diese Stärken und Schwächen sind so vielfältig wie die neuen Reports von Destination Quality.